[Travel] Ein Wochenende im Elsass

Vor zwei Wochen habe ich ein Wochenende im Elsass verbracht und dort mit Freunden und einem Freund, der dort hingezogen ist, Straßburg und den Schwarzwald besucht. Heute gibt es nun für euch einen kleinen Reisebericht mit mehr Bildern als Geschriebenen, weil Bilder ja manchmal bekanntlich mehr sagen als Worte. Freitags ging es von Hamburg aus los mit dem Flugzeug bis nach Basel. Dort wurden wir von einem Freund abgeholt und mit dem Auto durch Frankreich bis nach Offenburg gebracht, wo unser Hotel war. Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es für uns dann am Samstag nach Straßburg zum traditionellen Frühstück mit Baguette, Marmelade und Croissants.

Frisch gestärkt begann dann auch schon unser Sightseeing Marathon. Die erste Station war die Kathedrale in Straßburg, von der man einen fantastischen Ausblick über die Stadt hat. Anschließend sind wir durch die Altstadt gelaufen und haben schließlich direkt am Rhein Kaffee getrunken und das wunderschöne Wetter genossen. Bei 20°C ließ es sich super am Wasser aushalten.

Am Nachmittag ging es dann weiter nach Baden Baden zum Kaiserschmarn essen und anschließend mit einer Bergbahn ab in den Schwarzwald. Das besondere an der Bahn ist, dass man sie selber starten kann und dann ganz ohne Hilfe den Berg hochfährt. Die Aussicht ist einfach unglaublich gewesen und oben angekommen konnte man von einem Aussichtsturm den Blick über die Berge wandern lassen. Für mich als jemand, der aus dem hohen Norden kommt, ist so ein Ausblick wirklich sehr beeindruckend gewesen. Aber auch Baden Baden fand ich sehr schön. Ich liebe einfach die alten Fachwerkhäuser!

Nachdem wir uns noch den Mummelsee auf 1000 Meter Höhe angeguckt haben ging es für uns zur letzten Station des Tages. Dafür sind wir wieder zurück nach Frankreich gefahren um dort im Hinterland, in einem kleinen Restaurant ein drei Gänge Flammkuchen-Menü zu essen. Der erste Gang bestand aus ganz normalem Flammkuchen nach Elsässer Art, der zweite Gang aus einem Flammkuchen mit Champignons und mehr Käse und der dritte Gang war süß mit Äpfeln und Zimt, welcher direkt bei uns am Platz flambiert wurden ist. Danach sind wir zurück ins Hotel gefahren und tot müde in unsere Betten gefallen. Sonntag ging es dann auch schon zurück nach Hamburg.

Wir haben an diesem Wochenende im Elsass super viel gesehen und erlebt und an dieser Stelle geht mein Dank raus an Hannes, ohne den wir nicht einmal vom Flughafen weggekommen wären und der trotz seines neuen Jobs in Offenburg immer wieder bei uns zu Hause in Hamburg willkommen ist!

Seid ihr auch für Wochenendtrips zu haben oder fahrt ihr lieber an den Strand zum Urlaub machen?

 

Tipps für einen City Trip in Amsterdam

Nachdem ich euch am Montag erzählt habe was wir so in Amsterdam gemacht haben, teile ich heute meine Tipps und Hot Spots für diese Stadt mit euch. 
Für meinen Freund und mich stand schon länger fest, dass wir gerne nach Amsterdam wollen und nachdem wir uns schon vorher überlegt hatten was wir sehen möchten, ging es dann doch relativ spontan ab nach Amsterdam.
Da wir in den drei Tagen einen echten Sightseeing Marathon absolviert haben und unfassbar viele Orte gesehen und besucht haben, verrate ich euch jetzt meine Tipps. Viel Spaß! 😀



Den Grachtenring und das Grachtenhaus entdecken

Der Grachtenring und dessen Geschichte ist wohl eine der bekannteren Sehenswürdigkeiten Amsterdams, auch wenn es viele nicht bewusst wissen. Er besteht aus 160 Grachten und ca. 600 Brücken und macht das gesamte Stadtbild Amsterdams aus. Der Ring ist halbkreisförmig um die Altstadt gebaut und hat eine Gesamtfläche von 8km². Eines meiner Highlights war das Grachtenhaus, in dem die Geschichte des Grachtenrings anschaulich erklärt wird. Man bekommt Kopfhörer und wird in abgedunkelte Räume geführt. Dort beginnt dann eine Lichtershow, bei der bis zu sieben Beamer Bilder auf Modelle projizieren und diese zum Leben erwecken. Wirklich wundervoll gemacht und sehr informativ!


Landestypische Spezialitäten essen

In Amsterdam findet man den leckersten Apfelkuchen, die besten Pommes und vor allem eine riesen Auswahl an Soßen für diese. Die Stadt hat sich wirklich einen Namen, gerade für die Pommes gemacht und deshalb sollte man sie unbedingt probieren.

Amsterdam zu Fuß oder mit dem Rad erkunden

Amsterdam ist eine ziemlich kleine Stadt und die Straßen sind nicht gerade breit gebaut. Hinzu kommen die vielen Touristen, die Trams und unfassbar viele Radfahrer, die alle kreuz und quer und in einem wahnsinnigen Tempo fahren.
Deshalb ist mein Tipp für euch komplett auf das Auto zu verzichten. Die Parkplätze sind rar und die Parkgebühren sind hoch. Zu Fuß und auch mit dem Rad kann man tolle Ecken in Amsterdam entdecken und wir haben zum Beispiel ein wundervolles Café mit richtig leckerem Café frappé gefunden. Für Fahrräder gibt es übrigens genügend Abstellplätze und sogar ein ganzes Fahrrad Parkhaus direkt am Bahnhof.

Den Artis Zoo besuchen

Der Artis Zoo steht deshalb auf meiner Liste, weil er wirklich ein ganz besonderer Zoo ist. Man findet dort die verschiedensten Tiere und auch solche, die ich zuvor noch nie in einem Zoo gesehen habe. Unter ihnen waren Flughunde, Faultiere, frei laufende Affen und ein ganzes Haus voll mit exotischen Schmetterlingen. Doch auch das Tropen- und Reptilienhaus und die anderen Tiere in ihren Gehegen draußen waren sehr interessant. Hinzu kommt, dass der Zoo wirklich riesig ist und auch noch ein Aquarium und ein Gebäude beinhaltet, in dem die Mikroorganismen in einer Gracht gezeigt werden.

Auf der Kalverstraat shoppen gehen

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Die Kalverstraat ist die größte Shoppingstraße der Stadt und immer gut besucht. Hier findet ihr alle großen Marken wie  Pull & Bear, Topshop, Forever 21, Zara, Bershka und noch viele mehr. Wer Zeit mitbringt und sich nicht von Menschenmengen abschrecken lässt, wird hier sicher fündig werden.

In ein Museum gehen

Der Punkt erklärt sich wohl von alleine. Amsterdam ist berühmt für seine vielen Museen und wer nicht auf klassische Museen wie das Rembrand oder Van Gogh Museum steht, kann auch etwas über die Geschichte Amsterdas im Reichs- oder Amsterdammuseum lernen oder im Tulpenmuseum die Geschichte des Landes in Verbindung mit den Tulpen kennen lernen.

Eine Bootstour machen

Wer den ganzen Tag auf den Beinen ist, freut sich bestimmt über eine entspannte Bootstour durch die Kanäle Amsterdams. Von hier bekommt man noch einmal eine ganz andere Perspektive auf die Stadt und über Lautsprecher erfährt man viele Informationen über die Sehenswürdigkeiten.

Im Bejinhof entspannen
Falls man nach der Bootstour immer noch nicht entspannt genug oder wer einfach kein Fan von Wasser ist, kann zusätzlich im Bejinhof abschalten. Hierbei handelt es sich um einen Hinterhof hinter einer unscheinbaren Holztür zwischen den Häuserfassaden auf dem Spui. Der Hof wurde früher von den Nonnen genutzt und ist nach den Besuchzeiten noch immer für die Angehörigen der Gemeinde vorbehalten.

Die I amsterdam city card holen

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Die I amsterdam city card ist mein kleiner (Geheim-)tipp für euch. Man kann sie sich für 24, 48, 72 oder 96 Stunden holen und bekommt dadurch in richtig vielen Sehenswürdigkeiten freien Eintritt. Außerdem darf man eine kostenlose Grachtenfahrt machen und umsonst mit den Bahnen und den Bussen fahren. Hinzu kommen viele Rabattaktionen in Restaurants, weiteren Sehenswürdigkeiten und Locations.

Wie gefallen euch meine Tipps und habt ihr schon einmal welche davon angewendet?

[Travel] Three days in Amsterdam – Sightseeing marathon

Einige von euch wissen ja bereits, dass ich Anfang Juli mit meinem Freund für ein paar Tage in Amsterdam war. Wir sind hier Montag Mittag losgefahren und gegen 19 Uhr stand unser Zelt auf dem Campingplatz Zeeburg. Von dem Campingplatz hatten wir schon einiges gutes gehört und da wir dort für drei Nächte nur 35€ inkl. Parkgebühr gezahlt haben war für uns klar, dass wir zelten würden. Der Zeltplatz liegt direkt am Wasser und der Service dort war einfach super. Auf der Website >hier< könnt ihr ein paar Eindrücke sammeln. Wirklich eine absolute Empfehlung von mir. Abends haben wir uns dann mit allem vertraut gemacht und sind relativ früh schlafen gegangen.
Tag 1: Erlebnisroute durch Amsterdam
In meinem Reiseführer waren verschiedene Touren aufgeführt, in denen man Amsterdam super entdecken konnte. Unter anderem war auch eine Fahrradtour dabei, die wir leider aufgrund von Zeitmangel nicht geschafft haben. Trotzdem würde ich jedem empfehlen einmal in der Stadt Rad zu fahren, denn wirklich JEDER tut das dort. Allgemein sieht man da sowie so super viele sportliche Leute und Amsterdam legt großen Wert auf die Umwelt und dessen Schutz.
Wir haben uns auf jeden Fall für eine neun Kilometer lange Tour entschieden und haben an dem Tag wirklich verdammt viel gesehen. Leider war das Wetter nicht ganz so schön und dicke Wolken haben die Sonne verdeckt.

Alles begann morgens an der Westerkerk auf dem Westermarkt. Die Kirche hat den höchsten Kirchturm in Amsterdam und sieht wirklich beeindruckend aus. Von dort aus ging es ab in den Grachtenring und wir sind von der Keizersgracht zur Prinsengracht und anschließend in die beeindruckense der drei Hauptgrachten, die Herengracht gegangen. Sie legen sich halbkreisförmig um das Stadtzentrum, haben eine Gesamtfläche von 8km² und umfassen 160 Grachten und 600 Brücken. Am Ende der Herengracht befindet sich das Grachtenhaus, in dem uns in einer wirklich tollen interaktiven Tour die Geschichte von Amsterdam und die Entstehung des Grachtenrings gezeigt wurde. Eine absolute Empfehlung von mir!
Weshalb die Häuser “tanzen” und manchmal so extrem schief stehen wie dieses hier haben wir ebenfalls während der Tour im Grachtenhaus erfahren. Könnt ihr euch vorstellen, dass all diese Häuser einfach nur auf Holzpfeilern stehen? 

 Danach ging es mit der Tram zum Museumsplein. Hier findet man etliche Musen in Amsterdam und wir haben uns für einen Besuch im Van Gogh Museum entschieden. Vorher waren wir noch in einem Restaurant in dem es ausschließlich frisches, gesundes Essen gab und uns hat es wirklich super geschmeckt. Der Name ist Blushing und es liegt direkt gegenüber von dem Museum.

Nach unserem Museumsbesuch ging es weiter auf den Rembrandplatz. Dort tummeln sich viele junge Menschen und Touristen und es liegt immer eine grüne Wolke in der Luft, was an dem riiesigen Coffeeshop direkt nebenan liegen könnte.

Auf dem weg zum Spui sind wir durch die Utrechtsestraat, die Reguliersbreestraat und den Rokin gelaufen. Dort gab es viele kleine Geschäfte und Cafés und besonders interessant waren diese Fastfood Automaten. Widerlich, aber interessant 😀 Wenn ihr in der Reguliersbreestraat seid, müsst ihr unbedingt mal bei Tuschinski vorbei gucken. Das ist ein altes Theater, in dem heute auch Kinofilme laufen. Der Blick ins innere lohnt sich wirklich und ist super beeindruckend. Auf dem Spui angekommen wollten wir noch in den Bejinhof, aber wir kamen leider etwas zu spät und er hatte schon geschlossen. Stattdessen waren wir noch in einer riesigen Kirche und haben dort eine Kerze für uns angezündet. Seht mal wie klein die normalen Häuser daneben aussehen.
Tag 2: Artis Zoo, Waterlooplein Flohmarkt, Grachtenfahrt und das Rotlichtviertel
Der zweite Tag begann für mich sehr sehr früh. Mir hat nämlich morgens um sechs die Blase gedrück und so konnte ich diese wundervoll aufgehende Sonne sehen und fotografieren.
Hier könnt ihr auch sehen wie toll die Lage des Campingplatz ist. Mit der Tram waren wir innerhalb von 15 Minuten in der Stadt. Das Wetter war an dem Tag zum Glück besser und wir hatten viele Sonnenstunden auf unserer Seite.

Morgens um elf ging es für uns für einige Stunden in den Artis Zoo. Ihr fragt euch, warum wir in Amsterdam in den Zoo gehen? Einfach weil der wirklich toll war und wir Tiere gesehen haben, die wir vorher noch nie in echt gesehen haben. Alleine das Schmetterlingshaus, das Tropenhaus und das Reptilienhaus waren richtig toll und draußen gab es auch eine Menge Tiere zu sehen. Unter anderem liefen in einem Bereich Affen frei rum und man konnte sie hautnah erleben. Zu dem Zoo wird es noch einen extra Post geben, da das ganze sonst wirklich den Rahmen sprengen würde 😀
Nach dem Zoobesuch haben wir noch einen kurzen Abstecher zum berühmten Waterlooplein Flohmarkt gemacht und sind einmal über ihn rüber geschlendert. Gekauft habe ich dort allerdings nichts. 

Mittags waren wir dann noch einmal auf dem Spui. Ich wollte unbedingt in den Bejinghof und dieses Mal hatten wir Glück und er war geöffnet. Ich finde es wirklich faszinierend, dass so eine grüne Oase hinter jedem der Hauser liegt. Wir Touristen sehen ja immer nur die Fassade. Was dahinter steckt, haben wir ebenfalls im Grachtenhaus gelernt.
Nach einer kurzen Pause in dem Hinterhof gab es die angeblich besten Pommes der Stadt von Vlemnickx. Dort gibt es über zwanzig verschiedene Sorten Pommessauce und uns hat es wirklich gut geschmeckt.
Am Nachmittag stand dann ein weiteres Highlight an und es ging für uns auf eine 1,5h lange Grachtenfahrt durch die Kanäle Amsterdams. Wir hatten unglaublich Glück mit dem Wetter und es schien die ganze Zeit die Sonne. An verschiedenen Spots wurde halt gemacht und wir haben interessante Informationen über die Bauwerke in Amsterdam bekommen.

Nach der Grachtenfahrt ging es mit der Tram ins Rotlichtviertel Amsterdams. 
Im Herzen des Viertels steht die Oulde Kerk, die wir besucht haben und im dazugehörigen Café habe ich den weltbesten Apfelkuchen gegessen. Wir saßen in dem gemütlichen Hinterhof der Kirche und haben mit dem Stück Kuchen den Tag ausklingen lassen.

Tag 3: Shoppen in der Kalverstraat und leckere Burger in der Reguliersbreestraat 
Am letzten Tag hatten wir nur noch den halben Tag, da ich am nächsten Morgen Abientlassung hatte und am Abend des Tages das EM Halbfinale war.
Eigentlich wollten wir in der Stadt Pancakes frühstücken, aber weil wir am ersten Tag in der  Reguliersbreestraat die Burger Fabrik entdeckt hatten und die Burger dort unfassbar gut aussahen, haben wir uns dazu entschlossen gar nicht zu frühstücken und stattdessen schon Mittags warm zu essen.
Für uns ging es also am Vormittag in die berühmte Kalverstraat, in der es wirklich alle Läden gibt die das Herz begehrt. Von Pull and Bear über Forever 21 bis Lush war alles dabei und es gab wirklich viele schöne Dinge, aber die Läden waren einfach so überfüllt, dass ich keinen Spaß am Shoppen hatte und lediglich mit einem neuen Paar Ohrringe nach Hause gefahren bin.
Mittags waren wir dann wie oben schon erwähnt Burger essen und gegen 15 Uhr sind wir wieder nach Hause gefahren. Übrigens waren wir tatsächlich pünktlich zum Fußballspiel zu Hause 😀

Ihr seht wir haben wirklich unfassbar viel gesehen in den drei Tagen und ohne meinen Reiseführer wäre ich so manches Mal aufgeschmissen gewesen. 
Außerdem haben wir uns im Vorfeld über die Hotspots informiert und uns dazu entschieden die Iamsterdam card zu kaufen. Mit der haben wir in allen Sehenswürdigkeiten in denen wir waren freien Eintritt bekommen, konnten kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und haben einige Rabatte bekommen.
Wart ihr schon einmal in Amsterdam und wie fandet ihr es dort?

[Travel] Mallorca – Eine Insel voller Facetten

So schnell geht eine Woche Mallorca vorbei. Diese Insel ist wirklich ein Traum und für mich stand schon nach meinem ersten Besuch 2013 fest, dass ich auf jeden Fall noch mal wieder kommen werde. Vorletzte Woche war es dann so weit und sieben Tage Mallorca standen an. Genauer gesagt sieben Tage S’Arenal, besser bekannt als Ballermann. Mit sechs anderen Freunden ging es um zehn Uhr morgens los. Die erste Überraschung war für uns, in welches Hotel wir wohl kommen würden. Gebucht hatten wir im Reisebüro das Hotel Ipanema Park/Beach. Dabei handelt es sich um zwei Geschwisterhotels, die direkt gegenüber von einander liegen. In welches der beiden wir kommen würden haben wir erst dann erfahren, als der Bus vor der Tür anhielt. Zum Glück war es Ipanema Beach, denn dieses Hotel hatte eine bessere Bewertung im Internet und sah auch von außen sehr viel einladender aus. Kein hässlicher Plattenbau, wie man es kennt – nein ein schickes, neues drei Sterne Hotel erwartete uns. Ich habe in der Woche über 1200 Fotos geknipst und habe mich auf knapp unter 90 für den Post entschieden. Erst wollte ich das ganze aufteilen, aber mit den Scrollgalerien ist mir eine hoffentlich gute Lösung gelungen. Wie findet ihr es?
Das Hotel hat uns wirklich überrascht. Für drei Sterne und den günstigen Preis hatten wir wirklich nicht viel erwartet, aber die Zimmer waren schön, das Bad sehr sauber und auch der Rest des Hotels war gepflegt. Am Pool gab es so super coole Betten und Muscheln, in die man sich legen konnte, aber wir waren jeden Tag am ca 1km entfernten Strand oder auf Ausflügen. Von unserem Balkon aus konnte man übrigens trotzdem noch das Meer sehen und es war auch nachts schön ruhig.

      
Es Trenc – Der Flop des Urlaubs
Gleich am zweiten Tag hatten wir uns zwei Ausflüge gebucht, da wir nicht nur am wirklich nicht so schönen Ballermann liegen, sondern auch etwas von der Insel erkunden wollten. Sowohl eine Freundin, als auch ich waren ja schon einmal auf Mallorca und wir waren beide schon an DEM Traumstrand der Insel: Es Trenc 
Der Strand wird auch in jedem Reiseführer, als der schönste Strand der Insel angeführt und wenn ihr das ganze googled, kommen wirklich wunderschöne Treffer.
Aber anscheinend ist das nicht immer so… Der Strand war wirklich leergefegt, bis auf ein paar einheimische alte Omis und Opis. Das ganze hatte auch einen Grund, denn fast das gesamte Meer war voll mit Algen. Ein riesiger schwarzer Teppich zog sich an der Küste lang. Man kann das ganz gut auf den Bildern erkennen. Das dunkle sind alles Algen… Am Strand fuhren außerdem Bagger lang, die den ganzen Mist aus dem Meer geholt haben und am Strand stapelten sich Algenhaufen.
Es scheint wirklich so, als wenn die Mallorciner die ganzen Algen in der Nebensaison aus dem Wasser schaffen und beiseite räumen. Die Hauptsaison beginnt ja erst im Juli und wir waren wirklich sehr enttäuscht. Wir sind über 45 Minuten am Strand lang gelaufen, in der Hoffnung auf das erwartete türkise Wasser, doch es kam einfach nicht. Also ging es die 45 Minuten wieder zurück 😀 Immerhin sind wir braun geworden. Leider war es an dem Tag auch noch bewölkt und unser Reisebus hat uns erst um 18 Uhr wieder abgeholt. Wir hatten also acht Stunden Aufenthalt an einem Strand, der noch weniger schön war als in S’Arenal, denn wir hatten wirklich total klares, warmes Wasser. Der zweite Ausflug ging am Sonntag über Alcudia und Pollenca nach Formentor und das war wirklich traumhaft!
Alcudia – Port de Pollenca – Formentor & Aussichtspunk
Diesen Ausflug kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen. Los ging es um neun Uhr morgens und der erste Stopp war ein Bauernmarkt in Alcudia. Dort wurden ordentlich Bilder gemacht, Souvenirs gekauft und alte Gassen bewundert. Nach einer Stunde ging es dann weiter nach Port de Pollenca. Fällt euch etwas an den Bildern auf? Es gibt dort keine einzigen Hochhäuserhotels, sondern nur flach gebaute. Die Region dort gehört mit zu den teuersten und war wirklich schön. Von dort aus ging es dann mit dem Boot nach Formentor. Und dieser Strand… ja dieser Strand war einfach nur das, was wir von es trenc erhofft hatten. Beim Anblick der Bilder bekomme ich direkt Fernweh und möchte am liebsten sofort zurück. Es war einfach nur wunder-, wunderschön. Es gibt an dem Strand nur ein einziges Hotel und es waren gar nicht mal soo viele Touris dort. Das kann allerdings auch an der Nebensaison liegen.
Nach drei Stunden am Strand und im Wasser ging es dann weiter in die Berge. Von dem Aussichtspunkt Cap de Formentor hat man einen erstklassigen Ausblick auf die Nordspitze der Insel und die Landschaft war einfach nur atemberaubend. Nach knapp vierzig Minuten ging es dann zurück zu unserem Hotel. Ein wirklich grandioser Ausflug und für 25 Euro pro Person, kann man echt nicht meckern.
                                     
Palma
Am vorletzten Tag haben wir uns dann noch für einen Ausflug nach Palma entschieden. Wir sind einfach mit dem örtlichen Bus für 1,50€ pro Tour in die Stadt gefahren und haben noch ein bisschen Sightseeing betrieben.
Mein persönliches Highlight waren die ganzen kleinen Läden mit Salami zum probieren und eine versteckte, kostenlose Kunstgalerie von einem Alten Mann im Keller seiner Garage. Der Mann hat mit einer solchen Leichtigkeit und nur mit einem Spachtel die Farbe aufgetragen. Wie beeindruckend ist bitte das Gemälde von Palma bei Nacht?!
Um ca. 15 Uhr waren wir dann zurück bei uns und haben die letzten Stunden am Strand verbracht.
                     
Am letzten Abend haben wir Mädels uns dann an eine Bucht gesetzt und haben den wunderschönen Sonnenuntergang beobachtet. Unten saß ein super süßes Pärchen und hat uns das neue Magnum Eis mit flüssiger Schokolade unter dem “außen Schokolade” angeboten. So saßen wir also eisessend auf den Klippen und haben den Moment genossen.
Die ersten fünf Bilder sind übrigens schon am dritten Abend entstanden, aber ich fand sie passen hier ganz gut rein. Die Bucht in der wir am letzten Abend waren, ist nur 10 Minuten von dem ganzen Trubel entfernt, allerdings muss man dafür in die andere Richtung laufen. Unser Hotel war ganz links gesehen vom Ballermann und praktisch dort, wo der Hafen von S’Arenal anfing. Also in einer etwas ruhigeren Gegend.
Auf jeden Fall färbte sich der Himmel langsam rot und nach ca zwei Stunden war der Mond aufgegangen.
Mallorca ist eine wirklich wunderschöne Insel, mit so vielen Seiten und ich kann jedem, der noch nicht da war nur ans Herz legen mal einen Urlaub dorthin zu buchen. Ich hoffe ich konnte die ein oder andere für diese Insel begeistern, denn die Natur und die Landschaft ist einfach einzigartig und atemberaubend!
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Wart ihr schon einmal auf Mallorca und habt ihr irgendwelche Insider Tipps? Welches ist euer liebster Urlaubsort?

Hamburg Sightseeing: Hafenrundfahrt bei Nacht

Am Wochenende habe ich mit meinem Freund eine Lichterrundfahrt in Hamburg gemacht. Die Karten hatte ich von einer Freundin geschenkt bekommen, die sie eigentlich für ihren nun Exfreund gekauft hat und sie wollte sie nicht verfallen lassen.
Die Fahrt wurde vom Hamburg Sightseeingkontor veranstaltet und ich hatte im Vorfeld schon viel Positives gehört.
Auch bei dem Text in dem Flyer werden wundervolle Bilder im Kopf geweckt:
Genießen Sie an Bord unseren Schiffe die historische Speicherstadt und den imposanten Hamburger Hafen bei Nacht. Bei unserer einstündigen Fahrt erleben Sie die beeindruckende Abendstimmung in den Hafenbecken, den Docks und der Hafencity. Bei entsprechender Tide führt die Fahrt auch durch die Fleete und Kanäle der historischen Speicherstadt mit ihren kunstvoll beleuchteten Brücken und Lagern.


Wir hatten ziemliche Probleme mit der Parkplatzsuche und waren trotz pünktlichem Losfahren am Ende knapp dran. An den Landungsbrücken angekommen hatten wir dann überraschender Weise die Wahl zwischen einer Barkasse und einem größeren Schiff. Uns wurde erzählt, dass das Schiff auch durch die Speicherstadt fährt und da ich schon einfach auf der Barkasse war, fiel die Entscheidung nicht schwer. Die Rundfahrt war wunderschön und alle Sehenswürdigkeiten wurden von dem sympatischen Kapitän beschrieben. Von Casablanca, über riesen Container und König der Löwen, bis hin zur fast fertig gestellten Elbphilharmonie.

 

 

 

 

 

Wir hatten sehr viel Glück, denn an dem Abend lag gerade eines der größten Containerschiffe der Welt im Hafen und auch die ADIAprima war nach ihrerer Jungfernfahrt wieder in Hamburg. Gerade mal zwei Wochen zuvor wurde sie von Emma Schweiger auf dem Hafengeburtstag getauft.
Wir sind so dicht an den Schiffen vorbei gefahren, dass wir sie fast anfassen konnten. Wirklich imposant sag ich euch!
Ich liebe Hamburg einfach über alles und könnte wohl jeden Tag dort verbringen. So ein bisschen Sightseeing kann da definitiv nicht schaden.

War ihr schon einmal in Hamburg oder habt ihr schon einmal bei einer Touristenaktion in eurer Stadt mitgemacht?

 

[Travel] Reisebericht: Rom, Italien

Hallo ihr Lieben,

Nach über einer Woche melde ich mich zurück. Ich war die letzten 5 Tage in Rom und erzähle euch heute ein bisschen, was ich dort gemacht habe und wie ich es fand. 
Zu nächst einmal stellt sich einigen von euch bestimmt die Frage, warum ich einfach so mitten in der Schulzeit in den Urlaub fahren kann. Das liegt dran, dass die Reise eine Studienfahrt war und ich dort mit einigen Mitschülern und zwei Lehrern war. Wir konnten bereits letztes Jahr wählen auf welche Fahrt wir fahren wollen und ich bin in meine Zweitwahl Rom gekommen. Als Erstwahl hatte ich Barcelona angegeben und als Drittwahl Athen. 
Letzten Samstag ging es dann morgens los an den Hamburger Flughafen. Nach einem zweistündigen Flug kamen wir im 30°C warmen Rom an.

Ich war vorher zwar schon in Tunesien, Spanien, Dänemark und Bulgarien, aber in Italien war ich noch nie. Trotzdem hatte ich eine Vorstellung, gegen was für einen Hitzewand man läuft, wenn man den Flieger verlässt … und es war einfach unglaublich heiß! 😀
Mit dem Shuttel ging es zu unserer Unterkunft: Ein Campingplatz etwas außerhalb von Rom. 
Auf dem wunderschönen Gelände hatten wir zu dritt ein Bungalow, indem wir auch noch ein eigenes Badezimmer hatten. Hier noch ein paar Aufnahmen von dem Platz. Er heißt: Camping Roma

 

Nachmittags sind wir dann mit dem Bus und der Bahn in die Innenstadt gefahren und haben einen Stadtspaziergang gemacht. 
Dort haben wir so ziemlich alles gesehen, was man sehen muss. Das Pantheon, die spanische Treppe, der Piazza Navona, die Engelsburg und der Trevibrunnen, der leider eine Baustelle ist, sind nur einige von vielen Sehenswürdigkeiten, die wir uns angesehen haben.

                   

Gegen Abend sind wir wieder zurück gefahren und haben in dem Restaurant auf dem Campingplatz zu Abend gegessen. Danach sind wir dann auch schon totmüde ins Bett gefallen, denn am nächsten Tag sollte es ins Colosseum und das Forum Romanum gehen.

Colosseum ist bestimmt jedem von euch ein Begriff und umso mehr habe ich mich gefreut, eins der sieben Weltwunder mit eigenen Augen zu sehen. Es war wirklich sehr beeindruckend und eigentlich kann man es gar nicht in Worte fassen. Damit dieser Post nicht allzu lange wird, habe ich beschlossen die nächsten vier Tage in Bildern zusammenzufassen, die ich in Scrollgalerien einbinde. Am Ende fasse ich dann den ganzen Urlaub noch einmal in einem Fazit zusammen.
Also an unserem ersten richtigen Tag waren wir wie gesagt im Colosseum und im Forum Romanum.

                  

Noch ein paar Panorama Aufnahmen 🙂 :

Colosseum
Leider ist hier ein Mann durchs Bild gelaufen der durch die Aufnahme verzerrt wurde.. 😀
Petersdom

Am zweiten Tag haben wir das Vatikanische Museum mit der Sixtinischen Kapelle und den Petersdom besichtigt. Das Museum war wirklich super interessant und vor allem die Kapelle war sooo beeindruckend. Die gesamte Decke war von Michelangelo bemalt, zeigt die Geschichte der Genesis, den Sündenfall, die Erschaffung des Menschen, die Sintflut und die darauffolgende Wiedergeburt der Menschheit mit der Familie Noahs und in der Mitte ist das berühmte Bild der Erschaffung Adams abgebildet. Abends sind wir dann alle zusammen in die Stadt gefahren, um Rom bei Nacht zu sehen und es war wirklich wuuunderschön! Ein absolutes Muss für jeden Romfahrer. Wir waren in der angeblich besten Eisdiele der Welt und ich kann das bis jetzt nur bestätigen. Ich hatte die Sorten “Wild Berries” und “White Chocolate” und die waren echt super lecker. Bei Freunden durfe ich auch noch “Kokos”, “Wild Cherrie”, “Dark Chocolate” und “Lemon” probieren und auch diese Sorten waren eine echte Geschmacksexplosion. Später hatten wir dann unglaubliches Pech, denn es waren ganz plötzlich alle U-Bahn Stationen gesperrt. Wir mussten also auf Busse ausweichen, was ein absolutes Chaos war. Dazu schreibe ich später noch etwas. Mit vielen Sprints und sehr viel gewusel, haben wir es trotzdem geschafft den allerletzten Bus zu unserem Platz zu bekommen.

                     

An unserem letzten richtigen Tag ging es dann zu den Katakomben, in der die einzige unterirdische Kirche, die Santa Domitilla gebaut wurde und in die Galleria Borghese. Das Kunstmuseum war nicht soo spannend, aber die Katakomben waren ein wirkliches Highlight, denn die Domitilla-Katakomben  sind das größte System von Katakomben der rund sechzig antiken Katakomben der Stadt. Sie enthalten auf vier Etagen eingelassene Gräber aus dem ersten und zweiten Jahrhundert. Wer jetzt denkt, dass das alles eklig ist der irrt sich, denn die Toten sind einfach im Laufe der Zeit zu Staub zerfallen und mehr als das sah man auch nicht: Staub, gemischt mit Calcium.

     

Die Katakomben:

Am letzten Tag sind wir dann morgens mit dem Shuttel zurück zum Flughafen gefahren und nach Hause geflogen.
Abschließend sage ich noch ein paar Worte zu der Stadt an sich. Rom ist eine Weltstadt, die wirklich JEDER einmal gesehen haben muss, allerdings gibt es auch echt Probleme in dieser Metropole. Und das ist vor allem das Busstreckennetz. Es war einfach der Horror. Ihr glaub es nicht, aber man findet weit und breit keinen einzigen Fahrplan, auf dem man ablesen kann, zu welcher Zeit ein Bus an einer bestimmten Haltestelle ankommt. Wir hatten auch noch das unglaubliche Pech, dass die Bahnfahrer die letzten beiden Tage gestreikt haben, und wir komplett auf die Busse ausweichen mussten. Somit waren auch mal Wartezeiten von bis zu 50 Minuten auf einen Bus drin. Und das in der prallen Sonne, zusammen mit vielen, vielen anderen Touristen und Einwohnern. Die Busse waren dementsprechend super überfüllt und man konnte sich gar nicht mehr frei bewegen.

Das war nicht so toll, aber ansonsten gibt es kaum etwas auszusetzen. Dass Taschendiebe vor allem in so menschenreichen Städten an jeder Ecke lauern, ist ein Geheimnis und auch lange Wartezeiten an den Sehenswürdigkeiten müssen mit eingeplant werden. Wir als Gruppe hatten das Glück, das wir vorher Karten reserviert hatten und wir mussten kein einziges Mal lange warten, sondern durften überall direkt rein. Außerdem war einer der Lehrer gebürtiger Italiener und konnte fließend Italienisch. Auch das war eine riesige Hilfe, vor allem in dem Chaos mit den Bussen.
Was mir persönlich ganz wichtig war, war dass ich unbedingt Pizza, Pasta und Eis in Italien essen wollte und dadurch, dass wir jeden Nachmittag frei hatte, und uns selbstständig mit den Verkehrsmitteln fortbewegen durften, hatte ich auch insgesamt drei Mal kleine Handpizza für Zwischendurch und einmal das super leckere Eis. Leider konnte ich keine Pasta essen, denn die gab es nicht zum mitnehmen und wir wollten uns bei den heißen Temperaturen nicht in ein volles Restaurant setzten. Ein kleiner Trost war, dass es Abends immer warmes Essen auf dem Gelände gab, und dort hatte ich auch drei Mal Pasta.
Noch einmal würde ich nicht nach Rom fahren, denn ich denke ich habe zwar nicht alles gesehen, aber dennoch sehr vieles und mir war die Stadt einfach viel zu überfüllt und stressig mit den Bussen. Eher würde ich an den Gardasee fahren.
Soooo ganz am Schluss zeige ich euch noch eine Statistik, die mein Handy aufgestellt hat. Ich habe immer einen Schrittzähler an und ich bin in diesen fünf Tagen wirklich extrem viel gelaufen. Die 10000 Schritte Marke habe ich immer locker geknackt, aber somit verdient man sich eben auch das leckere Essen am Abend 😀

In ein paar Stunden geht es für mich schon wieder weiter nach Schweden mit einem Kreuzfahrtschiff.
Vorher habe ich noch zwei Fragen an euch:
Wart ihr schon einmal in Rom oder einer anderen italienischen Stadt? Und wenn ja, wie fandet ihr es?